Project Ketogenic Ultra Rad Challenge 2017

Brennstoff-Test

Am 15. und am 24. Juni absolvierte ich weitere 300km-Radtouren im Rahmen meiner Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen, das Mitte Juli stattfinden wird. Neben dem Trainingsaspekt "so lange wie möglich im Sattel sitzen und strampeln" stand bei diesen Fahrten auch ein erster Test meiner Ernährungsstrategie für die 24h auf dem Programm.

Es ist zwar möglich im Keto-adaptierten Zustand auch 24 Stunden ohne Essen zu absolvieren, aber bei den letzten längeren Ausfahrten bin ich draufgekommen, dass sich nach einiger Zeit - ca. 5 bis 6 Stunden - ein Hungergefühl einstellt. Dieses Hungergefühl hat jedoch nichts mit dem bei KH-lastigen Ernährungsstrategien allseits bekannten "Mann mit dem Hammer" zu tun sondern eher eine "Lust auf Essen" und damit Wiederauffüllen der Körperfett-Depots, die bei so langen Einheiten doch ein bisserl angeknabbert werden. Bisher bin ich diesem Hungergefühl einfach mit dem Trinken von Wasser begegnet und es war so rasch wieder weg wie es gekommen ist.

Nun habe ich mir überlegt, dass bei 24 Stunden Radfahren ein regelmäßiges Essen - vor allem zur Aufnahme von Eiweiß und anderen Stoffen - sicher sinnvoll ist und begonnen ein Konzept zur Selbstversorgung zu entwickeln. Es gibt ja kaum keto-konforme Unterstützung in Form von passenden Produkten der namhaften Sportnahrungshersteller.

300 KM am Rad - Keto Style


Am 6. Mai 2017 habe ich neues Terrain betreten! Einerseits waren diese erstmals 313 am Stück mit dem Rennrad gefahrenen Kilometer ein weiterer Schritt Richtung Ultra-Ausdauer und andererseits im wahrsten Sinne des Wortes habe ich wohl eine der schönsten Regionen Österreichs bzw. Bayerns zusammen mit ca. 40 anderen österr. Randonneuren "erfahren".  Ich freu mich ganz besonders, dass ich dieses Randonneur Brevet ("Prüfung") so gut bestanden habe und mein Ernährungsplan gepasst hat.

Battle of Stonefield - Check!

Vor ca. einer Woche habe ich meine sportlichen Ziele für das Jahr 2017 festgelegt und heute habe ich gleich das erste davon abhaken können - Battle of Stonefield, ein Hindernislauf (neudeutsch Obstacle Race)! Gleich vorab: es hat mir extrem Spaß gemacht und ich werde weitere solche Wettkämpfe absolvieren! Es war mein bisher erster derartiger Event und ich bin deshalb mit eher gemischten Gefühlen in die Nähe der Bergkette "Hohe Wand" in Niederösterreicht gefahren. Gemischte Gefühle nicht nur wegen des starken Regens und Winds, die auch während des gesamten Rennes anhielten, sondern vor allem ob ich die notwendige Kraft - von der Technik gar nicht zu reden - hätte, den Parcour von über 30 Hindernissen bzw. anderen Aufgaben (z.B. Speerwurf und Reifenheben) zu bewältigen. Zwischen den Hindernissen gab es immer wieder kürzere und längere Abschnitte bis 700m zu laufen. Das war eh ganz OK!

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  • Wien, Österreich

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